Der Machatschek und das Genre

Der Machatschek und das Genre!

Wärs dem Machatschek doch eigentlich am liebsten sich nur um das Texten und Produzieren seiner Lieder zu kümmern, muss er sich auch um die Vermarktung bemühen. Und das ist vergleichsweise schwierig, wenn man mit großen Künstlern des vergangenen Jahrhunderts verglichen wird.

Der Machatschek hat da Lieder wie „Gehma Giftlerschaun„, „losst mi sterbn„, „Neujahr„, „Urlaub in Wien“ und das „Valentinstagslied“ die das Publikum an heimische Größen wie Georg Kreisler, Helmut Qualtinger, Ludwig Hirsch, Georg Danzer und auch Wolfgang Ambros erinnern. Beim „Osterlied„, „Tango Dementi“ und „Vespa Desparado“ fühlen sich die Leute an die Erste Allgemeine Verunsicherung (EAV) erinnert und beim „Sommerloch“ denkt man angeblich unweigerlich an Stefan Remmler von Trio. Selbst Joachim Witt mit seinem „Mädchen Kosmetik“ kommt einem bei „Nua A Hua“ in den Sinn. Die Titelmusik zum gleichnamigen Film „Sommer in Wien“ lässt einen an die großartige Elisabeth Spira und ihre Alltagsgeschichten denken.

(c) privat

Diese Bandbreite macht es auch sehr schwierig, den Machatschek zu einem Genre zuzuordnen und die richtige Bühne für ihn zu finden. Manchmal ist es klassischer Austropop, dann doch eher Neue Deutsche Welle. Dann wieder würde man es eher dem Genre Wiener Lied zuordnen und oftmals doch eher dem Musikkabarett.

Am Ende ist es das, was der Machatschek eigentlich sein will. Einzigartig und kein Imitator von anderen Künstlern.

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