Programme

Ab 2019: Dunkelschwarze Lieder

Franz Joseph Machatschek ist Wiener. Dafür kann er nichts. Er macht Musik. Da ist er schuldig. Rechtskräftig verurteilt. Lebenslänglich.

Leute vergleichen ihn mit Ludwig Hirsch, Helmut Qualtinger und Georg Kreisler. Er selbst sagt, „I moch was i kann“.

Mit seiner urtypischen Melange aus charmantem Grant und bissigem Wortwitz fabriziert Franz Joseph Machatschek, genannt „Der Machatschek“, diese speziellen Lieder, die wie ein Kuss mitten ins Herz und ein Faustschlag mitten in die Magengrube wirken.

Seinem aktuellen Programm geht eine Vorwarnung voraus. „Nichts für schwache Nerven!“

So ist die Wiener Seele nun mal. Hart aber herzlich.

Lieder wie Gehma Giflterschaun, Lossts mi sterben, Mei Schatzi, der Demenz-Tango und die Bussi-Bussi-Muttertagspolka lassen erahnen, dass hier kaum ein Tabu ausgelassen wird. Ohrwürmer und Lachattacken sind garantiert.

Franz Joseph Machatschek ist ehemaliger Maurer aus Wien Simmering und Erfinder der „Original Wiener Liederatur“. Seine Lieder sind voll Tiefgang und Poesie, verlocken zum Mitlachen und Mitsingen und werden durch Geschichten aufgelockert, die stets ein liebevolles Augenzwinkern als Taschentuch bereit halten. Der Machatschek nimmt Sie bei der Hand und bringt Sie dann auch sicher wieder nach Hause.

„Wienerlieder gegen den Strich gebürstet“, TAZ

„Wir sind`s gewohnt, verarscht zu werden“, Süddeutsche Zeitung

„Machatschek steht für Trash mit Herz und Hirn“, Falter

 

Seit 2017: Komm gut durchs Jahr mit Machatschek

Das Programm tut dem Machatschek besonders gut. Weil es da endlich nicht um ihn geht sondern um jemand ganz anderen. Eine Simmeringer Ungestalt namens Fritz Spitz wird musikalisch durchs Jahr begleitet. Weil der hats besonders nötig. Warum? Schauen Sie sichs an!

Beginnend mit dem Neujahrs-Punksong, über die Valentinstags-Charmeoffensive, den Allergiemarsch, das frivole Osterlied, geht es bunt durchs Jahr dahin. Am Ende ist kein Auge trocken, manches auch geschwollen, obs vom Lachen ist, vom Weinen oder vom Mitmachen,…. suchen Sie sichs aus und sein Sie mit dabei!

Seit 2015: Sommer in Wien

Ein Maurer im Kino, eine Frechheit und eine Schande. Weil er reißt auch noch groß den Mund auf und erzählt, wie es so weit mit ihm gekommen ist, dass er das Baugerüst gegen die Leinwand eingetauscht hat. Hans im Glück 2.0 quasi. Weil ein Abstieg ist das allemal. Und dennoch ist er zunehmend positiv drauf, der Machatschek.

Vielleicht liegt es daran, dass er sich das heimlich immer schon gewünscht hat, Musik für einen Film zu machen, und dass es dann gleich so ein fulminanter war, über Wien wie es leibt und lebt und stirbt und tot bleibt. Herrlich, traumhaft, schaurig schön. Eine Dokumödie der Sonderklasse.

Seit 2013: Der AdWEANtskalender

Ein adventlich angehauchter Streifzug durch Wien. Weil Wien hat 23 Bezirke und der Advent genausoviel Tage, bis es dann 24 schlägt. Und der Machatschek hat sich auf Bitten seiner Freunde der Sache musikalisch gewidmet und für jeden Bezirk ein Adventlied geschrieben. Bissig aufs Korn genommen, mit scharfer Zunge abgeschmeckt und mit Staubzucker bestreut, damits veträglich bleibt. Und für den 24. Dezember gibts dann ein Weihnachtslied aus dem Gemeindebau. Damit endlich Ruhe ist, oh du selige, stille Nacht, …  und gusch.

Seit 2012: Original Wiener Liederatur

Was verschlägt einen bankrotten Maurer in eine Buchhandlung? Und wie wird er vollkommen unabsichtlich Auftragskiller, lebendige Romanfigur, Buchverlag und Komponist der Buchhandlungshymne?

Ganz zu schweigen von der Erfindung der Original Wiener Liederatur, einer Einzigartigkeit, die nur dem Mut der Verzweiflung und dem Genie der Hoffnungslosigkeit entspringen kann.

Ein tragisch-komischer Unterhaltungsthriller für die Bretter die die Welt bedeuten.

„Kultfaktor: Hoch“ (Buchhandlung Frick)